Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen
Ehrenamt ist Ehrensache!
![]() |
| Ute Schäfer – Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen |
Mehr als sechs Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind ehrenamtlich tätig. In Verbänden oder Vereinen, Bürgerinitiativen, Netzwerken und verschiedenen Projekten engagieren sie sich freiwillig und unentgeltlich für das Gemeinwohl. Sie leben Solidarität und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit neuen Ideen und praxisorientierten Lösungen gestalten sie die Zukunft.
Nordrhein-Westfalen braucht engagierte Bürgerinnen und Bürger. Mit der Ehrenamtskarte NRW möchte die Landesregierung ihren Einsatz würdigen:
Danke für Ihr Engagement, für Ihre Zeit und Kraft, die Sie investieren! Ich wünsche Ihnen, dass Ihr Ehrenamt Sie auch weiterhin an Lebenserfahrung, Begegnungen und Freundschaften bereichert.
Ihre
Die Ehrenamtskarte konkret:
- In über hundert Kommunen in Nordrhein-Westfalen wird die Ehrenamtskarte ausgegeben. Mit der Ehrenamtskarte möchten die Landesregierung und die Städte, Gemeinden und Kreise des Landes Nordrhein-Westfalen ihre Wertschätzung gegenüber den Menschen ausdrücken, die sich in überdurchschnittlichem zeitlichem Umfang ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren.
- Voraussetzung für den Erhalt der Ehrenamtskarte ist ein ehrenamtliches oder bürgerschaftliches Engagement von durchschnittlich mehreren Stunden pro Woche bzw. im Jahr, zum Beispiel in einem Verein, in einer sozialen Einrichtung oder freien Vereinigung. Beantragt wird die Ehrenamtskarte bei den Kommunen vor Ort. Übersicht der teilnehmenden Kommunen
- Inhaber/innen von Ehrenamtskarten können Vergünstigungen bei Eintritten, Dienstleistungen und im Einzelhandel nutzen.Übersicht der angebotenen Vergünstigungen.
Neues aus den Kommunen
![]() |
||
Ehrenamtskarte NRW erreicht den Kreis Warendorf - Interview mit Herrn Blömker von der Akademie Ehrenamt e.V. |
||
| "Unsere Gesellschaft lebt förmlich in vielen Bereichen vom freiwilligen und ehrenamtlichen Engagement der Menschen. Dies gilt besonders in den ländlichen Regionen, wo es viele kulturelle und soziale Angebote gar nicht gäbe, wenn sie nicht von Ehrenamtlichen getragen, ausgeführt oder wesentlich unterstützt würden. So engagieren sich viele für andere und die Gemeinschaft insgesamt. Dies gilt es insgesamt zu fördern, auf allen Ebenen des Staates, von der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft.", erläuterte Franz-Ludwig Blömker in diesem Interview mit Beteiligten bei der Einführung der Ehrenamtskarte im Kreis Warendorf. ... |
![]() |
||
"Das Ehrenamt hat Zukunft" |
||
| Recke. Sie sind die ersten, die als Anerkennung für ihren ehrenamtlichen Einsatz die Ehrenamtskarte der Gemeinde Recke bekommen. 33 Frauen und Männer, die sich in Verbänden und Vereinen unentgeltlich engagieren. Erfreulich sei, dass so viele junge Menschen dabei seien, stellte Eckhard Kellermeier in der kleinen Feierstunde am 02.02.2012 im Rathaus fest. „Das zeigt, dass Ehrenamt nichts Altmodisches, Antiquarisches ist“, sagte der Bürgermeister. Er hoffe, dass „das Ehrenamt Zukunft hat“, da der Staat gerade in Zeiten knapper Kassen nicht leisten könne, „was Sie für uns tun“, wandte er sich an die Helfer, die in DRK-Ortsvereinen, in der CAJ, der DLRG, der Hospizbewegung St. Raphael, im Kulturverein, im Heimatverein und in der katholischen Kirchengemeinde St. Dionysius aktiv sind. ... |
![]() |
||
„Dank to go“ – Oberbürgermeister Jörg Dehm vergibt die ersten Ehrenamtskarten in Hagen |
||
| Alljährlich dankt der Hagener Oberbürgermeister Jörg Dehm den engagierten Hagenerinnen und Hagenern beim Neujahrsempfang der Freiwilligenzentrale. In diesem Jahr am 24. Januar 2012 wurde der Dank sozusagen vergoldet.
Wie wichtig Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement für ein lebendiges Hagen ist, betonte der Oberbürgermeister in seinen Grußworten. „Wichtig, aber nicht selbstverständlich“, griff die Vorsitzende des Trägervereins der Freiwilligenzentrale, Melanie Purps, dieses Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger auf. Und noch weniger selbstverständlich ist der überdurchschnittliche Einsatz den die Bewerber für die Ehrenamtskarte für Hagen leisten. Mindestens 5 Stunden die Woche, oder 250 Stunden im Jahr, sollten sie im Einsatz sein. Zahlreiche Freiwillige hatten sich beworben, darunter Menschen, die sich in und für Hagen engagieren, aber aus benachbarten Städten wie etwa Bochum und Dortmund kommen. ... |
![]() |
||
Stadt Beckum ehrt erste Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW |
||
| Beim Neujahrsempfang ehrte die Stadt Beckum in diesem Jahr die Mitglieder des Integrationsrates, die Integrationslotsen sowie die ersten Inhaberinnen und Inhaber der neuen Ehrenamtskarte. Der Neujahrsempfang der Stadt stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von Integration und Ehrenamt. Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann hatte dazu die drei Gruppen ins Neubeckumer Pfarrzentrum St. Joseph gebeten. In seiner Rede stellte er die Besonderheiten heraus: Der Integrationsrat, der seit Februar 2010 in Beckum besteht, organisiert unter anderem das Fest der Kulturen und beteiligt sich an Integrations- und Bildungskonferenzen. Das Gremium, das sich aus Migrantinnen und Migranten und Ratsmitgliedern zusammensetzt, spiele eine wichtige Rolle bei der Integration. Die Integrationslotsen bieten "praktische Lebenshilfe, so dass Probleme kleiner werden oder gar nicht erst entstehen". ... |
![]() |
||
Stadt Ochtrup: Für sie zählt das „Wir“ |
||
| Was wäre die Gesellschaft ohne ehrenamtliches Engagement ihrer Mitglieder? Auch in Ochtrup bringen sich viele Bürger unentgeltlich in das Leben vor Ort ein. Sie spenden ihren Mitmenschen Zeit und Zuwendung. Um diesen Einsatz zu würdigen, hat das Land Nordrhein-Westfalen jetzt die Ehrenamtskarte eingeführt. Zahlreiche ehrenamtlich engagierte Ochtruper nahmen am Sonntagnachmittag im Foyer der Stadthalle die ersten Karten entgegen. „Stellvertretend für viele weitere ehrenamtlich Tätige in Ochtrup sage ich Ihnen Danke für Ihr vielfältiges Engagement“, begrüßte Bürgermeister Kai Hutzenlaub die Anwesenden bei Kaffee, Kuchen, Schnittchen und Musik der Stadtkapelle. Aus dem gesamten Spektrum ehrenamtlicher Arbeit waren Vertreter zu diesem Empfang gekommen. ... |





