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Stadt Lünen gibt 600. Ehrenamtskarte aus

Gerd-Peter Grundmann (l.) nahm die 600. Ehrenamtskarte von Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (r.) entgegen
Gerd-Peter Grundmann (l.) nahm die 600. Ehrenamtskarte von Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (r.) entgegen

Die Stadt Lünen hat am Montag, 30. September, die 600. Ehrenamtskarte herausgegeben. Träger der Karte ist Gerd-Peter Grundmann, der sich rund zehn Stunden in der Woche in der Ausgabestelle Gahmen der Unnaer Tafel in den Bereichen Ausgabe und Verwaltung engagiert. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns hatte Grundmann ins Rathaus eingeladen, um ihm die Ehrenamtskarte persönlich zu überreichen und sich im Namen der Stadt Lünen für sein Engagement zu bedanken.

"Für unsere Stadtgesellschaft sind ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar. Viele Bereiche des täglichen Zusammenlebens würden ohne das Ehrenamt nämlich nicht funktionieren", sagte Kleine-Frauns. Gerd-Peter Grundmann bedankte sich für die Karte im Namen aller Kolleginnen und Kollegen der Tafel: "Ohne die 15 weiteren Ehrenamtlichen in unserer Ausgabestelle wäre die Arbeit kaum machbar. Deswegen bin ich heute stellvertretend für alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel ins Rathaus gekommen.“ Die Ausgabestelle in Gahmen hat jede Woche rund 80 Kunden. Insbesondere der demografische Wandel mache sich laut Grundmann bemerkbar. So gebe es immer mehr ältere Menschen, die auf die Unterstützung der Tafeln in ganz Deutschland angewiesen seien.

Die Stadt Lünen hatte die Ehrenamtskarte 2013 eingeführt. Mit der Ehrenamtskarte möchten die Kommunen sowie die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen ihre Wertschätzung gegenüber den Menschen ausdrücken, die sich in überdurchschnittlichem zeitlichem Umfang ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren. Mit der Karte erhalten die Inhaberinnen und Inhaber beispielsweise Vergünstigungen in Freizeiteinrichtungen. Voraussetzung für die Vergabe der Ehrenamtskarte ist unter anderem ein ehrenamtliches oder bürgerschaftliches Engagement von durchschnittlich wenigstens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr, zum Beispiel in einem Verein, in einer sozialen Einrichtung oder freien Vereinigung. Informationen zu den Voraussetzungen und zur Beantragung der Karte gibt es in Lünen im Rathaus bei Henriette Koll unter der Telefonnummer 02306 104-1310 oder per E-Mail an: ehrenamt@luenen.de.

Weitere Informationen unter:www.luenen.de


Ehrenamtskarte NRW: Interessante Einblicke hinter die Kulissen der Feuerwehr Lünen

Inhaber/innen der Ehrenamtskarte bei der Besichtigung der Feuerwehr in Lünen / Foto: Stadt Lünen
Inhaber/innen der Ehrenamtskarte bei der Besichtigung der Feuerwehr in Lünen / Foto: Stadt Lünen

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen erhielten am 23. August 2019, zahlreiche Ehrenamtskarteninhaber/innen aus Bergkamen, Lüdinghausen, Lünen, Selm und Werne interessante Einblicke hinter die Kulissen der Hauptfeuerwehr- und Rettungswache in Lünen.

Die Besichtigung erfolgte auf Einladung der genannten Kommunen als Dank für das bedeutende ehrenamtliche Engagement.

Michael Thiel, Teamleiter der Feuerwehr Lünen im Bereich Einsatzplanung und Vorbereitung, hatte den Besuch gemeinsam mit seinen Kollegen hervorragend organisiert, so dass der geplante Rundgang nach einer kurzen Einweisung zeitnah starten konnte.

Eine Vielzahl von Eindrücken und (auch humorvoller!) Geschichten rund um die Arbeit der Feuerwehr sorgten für Kurzweil und Abwechslung. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Abschluss bei kühlen Getränken und leckerem Grillgut.

Stellvertretend für die Bürgermeister des Arbeitskreises richtete Lünens Stadtoberhaupt Jürgen Kleine-Frauns in diesem Rahmen seinen besonderen Dank an alle Anwesenden aus. Er betonte die stetig steigende Bedeutung des Ehrenamtes und die Wichtigkeit all derjenigen, die durch ihr Ehrenamt „das Kitt einer Gesellschaft darstellen“.

Auch der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Kay Schulte, nutzte die Gelegenheit des gemütlichen Beisammenseins, um sich mit den anwesenden Ehrenamtlichen persönlich auszutauschen sowie seinen persönlichen Dank zu übermitteln.

Es entstand ein reger Gedankenaustausch, den alle Anwesenden sichtlich begrüßten.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Dankschön-Aktion für alle Ehrenamtskarteninhaber*innen geben. Das nächste Treffen des Arbeitskreises ist für Oktober geplant. „Wir werden uns wieder eine nette Idee einfallen lassen“ lässt Corinna König, Leiterin der Stabsstelle Bürgermeisterbüro der Stadt Bergkamen durchblicken.


Arbeitskreis Ehrenamtskarte NRW: Gemeinsame Aktion im Jahr 2017

Trafen sich in Lünen, um eine weitere gemeinsame Aktion für 2017 vorzubereiten (v.li.): Bernhard Krämer, Josef Bone, Mona Lichtenhof, Walburga Malicha, Jochen Höinghaus und Jasmin Neumann.  Foto: Bork / Stadt Lünen
Trafen sich in Lünen, um eine weitere gemeinsame Aktion für 2017 vorzubereiten (v.li.): Bernhard Krämer, Josef Bone, Mona Lichtenhof, Walburga Malicha, Jochen Höinghaus und Jasmin Neumann. Foto: Bork / Stadt Lünen

Auch im kommenden Jahr soll es eine gemeinsame Aktion für alle aktiven Ehrenamtskarteninhaber NRW geben. Dies ist das Ergebnis einer Zusammenkunft, an der die Vertreter der Städte Werne, Lünen, Bergkamen, Selm und Lüdinghausen teilnahmen. „Die gelungene Schlossführung mit anschließendem Beisammensein im Schlaun-Café in Nordkirchen im vergangenen September war ein voller Erfolg“, zog Bernhard Krämer, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Lüdinghausen, ein überaus positives Fazit. Dieser Einschätzung schlossen sich die übrigen Teilnehmer an, die daran anschließend eine Vielzahl von möglichen Ideen diskutierten.

Im Kern einigte man sich darauf, an einem Tag in jeder Kommune eine Besichtigung zu organisieren, um sich nachmittags im Rahmen einer „Sternfahrt“ am angestrebten gemeinsamen Zielort einzufinden. Anfang des kommenden Jahres sollen weitere Gespräche geführt und ein möglicher Termin im Frühherbst 2017 sondiert werden, um die angedachte Planung in eine konkrete Form zu gießen. Alle Kommunen halten daran fest, Ehrenamtskarten NRW in einem möglichst ansprechenden Rahmen zu überreichen.

Weiteren Beratungsbedarf gibt es bei dem Vorhaben, ein gemeinsames Medium zu installieren, um den Austausch untereinander über Ehrenamt und Anerkennungskultur weiter zu intensivieren. Während in Werne unter Beteiligung eines engagierten Redaktionsteams regelmäßig die Zeitschrift „BEN-Echo“ erscheint , haben die andern Städte an dieser Stelle nichts vergleichbares entwickelt. Ob das „BEN-Echo“ eine Alternative für alle Mitgliedskommunen sein könnte, soll geprüft und Ende des kommenden Jahres erneut diskutiert werden.

Erinnert wurde in diesem Zusammenhang an eine Befragung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS), deren Ergebnisse als Basis zur Weiterentwicklung der Ehrenamtskarte dienen sollen. Boch bis zum 31. Dezember 2016 haben Inhaber der Ehrenamtskarte NRW die Möglichkeit ihre Erfahrungen mitzuteilen. Der Fragebogen steht online bereit unter https://umfrage-ehrensache.nrw.de.


„Ehrenamtskarte NRW“: Viel Lob für ehrenamtliches Engagement

Schlossführerin Dr. Birgit Beisch überraschte nicht nur mit ihrer stilvollen Kleidung, sondern auch mit zahleichen interessanten Details zur Historie des Schlosses und der Parkanlage.
Schlossführerin Dr. Birgit Beisch überraschte nicht nur mit ihrer stilvollen Kleidung, sondern auch mit zahleichen interessanten Details zur Historie des Schlosses und der Parkanlage.

Sechs Bürgermeister, sechzig Teilnehmer und jede Menge gute Laune bildeten am vergangenen Samstag, 10. September 2016 die Zutaten zu einer besonderen Veranstaltung: Inhaber der „Ehrenamtskarte NRW“ waren von ihren Bürgermeistern aus Bergkamen, Lünen, Selm, Werne und Lüdinghausen in die Schlossgemeinde eingeladen worden, um unter dem Titel „Nordkirchen – kulturell und kulinarisch“ einen besonderen Dank für langjährigen und gleichermaßen vorbildlichen wie ehrenamtlichen Einsatz entgegenzunehmen.

„Ohne freiwilliges und ehrenamtlich geprägtes Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt sind viele Dinge und Aufgaben nicht mehr zu bewältigen und ohne sie würden viele soziale, sportliche und kulturelle Standards nicht gehalten werden“, waren sich alle Bürgermeister einig.

Die erwartungsfrohe Gruppe traf sich bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein im Innenhof des Schlosses, um unter fachkundiger Leitung von Frau Dr. Birgit Beisch nicht nur etwas über die jahrhundertealte wechselvolle Geschichte zu erfahren, sondern auch und gerade die Rahmenbedingungen der aufwändigen Pflege und speziellen Gestaltung der rd. 44 Hektar großen Park- und Gartenanlage kennenzulernen.

Bei Kaffee und Kuchen bot sich anschließend im historischen „Schlaun Café“ an der Mauritius-Kirche die ideale Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen: Bürgermeister Dietmar Bergmann hob stellvertretend für seine anwesenden Amtskollegen hervor, dass die „Ehrenamtskarte NRW“ ein ideales Instrument sei, um ganz einfach mal „Dankeschön“ zu sagen.


Besuchergruppe von der "Arena auf Schalke" angetan

Karteninhaber/innen vor der Arena auf Schalke.
Karteninhaber/innen vor der "Arena auf Schalke".

Insgesamt 32 Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW aus den Städten Lünen, Bergkamen, Werne und Selm waren der Einladung ihrer jeweiligen Bürgermeister zu einem Besuch der „Arena auf Schalke“ am 26.11.2014 gefolgt.

"Diese sicher nicht alltägliche Veranstaltung ist ein kleines Dankeschön für die engagierten Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihre Stadt und ihre Mitmenschen einsetzen. Es gibt viele Ehrenamtliche, die mehr tun, als ihnen das Pflichtenheft auferlegt. Sie sind der Kitt unserer Gesellschaft", so Lünens Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. Er kündigte für das folgende Jahr weitere Veranstaltungen für Ehrenamtliche an - so auch Schulungskurse für Ehrenamtliche.

Mit an Bord des von der Firma Vehling kostenlos zur Verfügung gestellten Reisebusses fanden sich auch eine Reihe erklärter Schalke-Fans, die trotz der 0:5 Niederlage ihres Team gegen den FC Chelsea mit viel Humor über die weitläufig angelegten Trainingsplätze schauten. Leider fand sich jedoch keiner der Schalke-Stars für ein gemeinsames Fotos bereit - nicht verwunderlich: Cheftrainier Roberto di Matteo hatte seiner fußballerisch enttäuschenden Truppe einen langen Waldlauf verordnet und so blieb das Vereinsgelände an diesem Tag verwaist.

Stattdessen gab es eine 90-minütige abwechslungsreiche Führung durch die moderne Veltins-Arena, die mit zahlreichen Besonderheiten beeindruckte. Der Besuch im Fan-Shop und ein frisches Veltins im Schalke-Bistro rundeten eine gelungene Veranstaltung ab, die - so zumindest der Wunsch aller Teilnehmer - im kommenden Jahr eine Neuauflage finden könnte. Allerdings, so der Tenor, sollte es dann zum BVB nach Dortmund in den Signal-Iduna-Park gehen.

Hier können Sie die Pressemeldungen zum Besuch der Karteninhaber/innen der "Arena auf Schalke" herunterladen:


Erste Ausgabe der Ehrenamtskarte in Lünen

Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (3.v.l.) überreichte die ersten Ehrenamtskarten an engagierte Bürger wie Karl-Hein Brinkmann (l.) und Ursula Opiolka (2.v.l). Foto: Schmidt
Foto: Schmidt

Am 15. Juli 2013 wurden in der Stadt Lünen die ersten Ehrenamtskarten NRW an 24 ehrenamtlich Engagierte durch Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick überreicht.

Stolz sei er, sagte Bürgermeister Stodollick. Stolz, dass es in der Stadt viele Menschen gibt, die mehr tun, als ihnen das Pflichtenheft aufträgt. "Die Gesellschaft braucht das Ehrenamt", sagte Bürgermeister Stodollick. Es verleihe der Stadt erst ein menschliches Gesicht.


Hier können Sie die Pressemeldungen zur Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in Lünen als pdf herunterladen:



Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte in Lünen offiziell unterzeichnet

Am 27. Juni 2013 unterzeichneten Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick und Catrin Boß, Referentin im Referat Bürgerschaftliches Engagement im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte in Lünen. Die Mitglieder des Verwaltungsvorstandes, des Ältestenrates und des Seniorenbeirates waren ebenfalls anwesend. Catrin Boß lobte hierbei das bürgerschaftliche Engagement in Lünen und bedankte sich bei Verwaltung und Politik dafür, dass sie die Ehrenamtskarte auf den Weg gebracht haben.

„Die Ehrenamtskarte belohnt all die Menschen, die sich freiwillig einbringen – vielfach als „stille Helfer“. Ohne ihren Einsatz wäre das gesellschaftliche Leben ärmer“, sagte Bürgermeister Stodollick. „Mit ihr soll eine Anerkennungskultur entwickelt werden, die über ein Dankeschön und einen Händedruck hinausgeht“, so Bürgermeister Stodollick weiter.

Ab dem 1. Juli 2013 kann die Ehrenamtskarte bei der Stadt Lünen beantragt werden.

Bürgermeister Stodollick und Catrin Boss bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.
Bürgermeister Stodollick und Catrin Boss bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

Hier können Sie die Pressemeldungen zur Unterzeichung der Vereinbarung in Lünen als pdf herunterladen: