Kerpen
Pressemitteilung der Stadt Kerpen
Feierliche Übergabe der ersten Ehrenamtskarten in der Stadt Kerpen
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| Bürgermeisterin Marlies Sieburg mit den ersten Kerpener EhrenamtskarteninhaberInnen |
In der Sitzung des Sozialausschusses am 30.11.2011 übergab Bürgermeisterin Marlies Sieburg die ersten Ehrenamtskarten an engagierte Kerpener Bürgerinnen und Bürger.
"Wir haben diesen Rahmen gewählt", so Bürgermeisterin Marlies Sieburg, "um deutlich zu machen, wie wichtig das bürgerschaftliche Engagement für Kerpen ist. Mit Ihrem Einsatz zeigen die Ehrenamtler ganz konkret, was Einzelnen möglich ist und wie viel Einzelne erreichen können. Sie können als Vorbild andere Menschen motivieren selbst aktiv zu werden, denn engagierte Mitstreiter werden in vielen Bereichen gesucht. Und da, wo Menschen sich engagieren, lebt es sich einfach besser!"
Die Ehrenamtskarte ist ein Zeichen für überdurchschnittliches zeitliches Engagement. So erhält die landesweit gültige Karte derjenige, der seit mindestens drei Jahren fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich tätig ist.
Die Vergünstigungen, die durch die Ehrenamtskarte in den einzelnen Kommunen erlangt werden können, sind auf der Internetseite www.ehrensache.nrw.de abrufbar. Hier findet man beispielsweise ermäßigte Eintrittsgelder für Landesmuseen und –theater, wie das Max Ernst Museum des Landschaftsverbands Rheinland in Brühl.
In der Stadt Kerpen sind bisher Vergünstigungen bei den städtischen Kulturveranstaltungen sowie der Erftlagune und dem Freibad Türnich vorgesehen. Aber auch die ersten privaten Anbieter von Vergünstigen haben sich gemeldet. So erhalten Ehrenamtskarteninhaber beispielsweise im Restaurant "Zum ahle Konsum" eine Ermäßigung von 11 % auf Speisen. Die Tischtennisgemeinschaft Langenich bietet den Ehrenamtlern eine ermäßigte Mitgliedschaft an, alternativ auch für ein Kind oder einen Enkel des Karteninhabers. "In der TTG Langenich sind wir froh, so der Vorsitzende Ralph Löhr, auf engagierte Mitglieder zurückgreifen zu können. Mit der Vergünstigung kann ein kleines "Danke schön" an bürgerschaftlich Engagierte zurückgegeben werden."
Bürgermeisterin Sieburg wirbt auch weiterhin um Partner für die Ehrenamtskarte. "Wir haben bereits Kontakt mit den Interessengemeinschaften von Handel und Gewerbe aufgenommen. Jeder weitere Kooperationspartner macht die Ehrenamtskarte in Kerpen attraktiver".
Wer weitere Ideen für Vergünstigungen hat, kann sich gerne an Hans Maus unter 02237/58242 oder hans.maus@stadt-kerpen.de wenden. Hinweise zur Ehrenamtskarte sind unter www.stadt-kerpen.de erhältlich.
Pressemitteilung der Stadt Kerpen
Kerpen führt Ehrenamtskarte im Herbst ein
Vereinbarung mit dem Land NRW unterzeichnet
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| Bürgermeisterin Marlies Sieburg und Dr. Markus Warnke |
Am 15. September 2010 unterzeichneten Bürgermeisterin Marlies Sieburg und Dr. Markus Warnke als Vertreter des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen eine Vereinbarung zwischen Stadt und Land NRW zur Einführung der Ehrenamtskarte in der Stadt Kerpen.
Mit der Ehrenamtskarte möchte die Stadt Kerpen gemeinsam mit dem Land NRW ihre Wertschätzung gegenüber den Menschen ausdrücken, die sich in überdurchschnittlichem zeitlichem Umfang ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren.
Bürgermeisterin Marlies Sieburg: "Damit wird ein wichtiges Signal der Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements gesetzt, denn bürgerschaftliches Engagement kann es nicht ohne Förderung und Unterstützung geben. Die Ehrenamtskarte ist ein Symbol der Wertschätzung und dient allen: den Freiwilligen, der Stadt und auch den Firmen, die mitmachen!"
Wie Dr. Markus Warnke erklärt, rechnet das Land damit, dass die Ehrenamtskarte in diesem Jahr in rund 100 Städten im Lande eingeführt wird. "Da, wo sich Menschen engagieren, lebt es sich einfach besser. Bürgerschaftliches Engagement stärkt den sozialen Zusammenhalt. Ohne diese freiwillige Arbeit wäre vieles nicht möglich. Und das wollen wir vom Land NRW in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Städten fördern."
Die Ehrenamtskarte kann erhalten, wer seit mindestens drei Jahren fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden pro Jahr ehrenamtlich tätig ist. Nach einer Laufzeit von drei Jahren muss die Karte neu beantragt werden. Die Ehrenamtskarte ist gültig in allen Kommunen, die sich am Projekt beteiligen. Die Vergünstigungen, die durch die Ehrenamtskarte in den einzelnen Kommunen erlangt werden können, sind auf der Internetseite www.ehrensache.nrw.de abrufbar. Hier findet man beispielsweise ermäßigte Eintrittsgelder für Landesmuseen und –theater, wie das Max Ernst Museum des Landschaftsverbands Rheinland in Brühl.
In der Stadt Kerpen sind bisher Vergünstigungen bei den städtischen Kulturveranstaltungen sowie der Erftlagune und dem Freibad Türnich vorgesehen. Die Stadt wird aber auch um Vergünstigungen bei privaten Anbietern werben. Zu diesem Zweck sollen Handel und Gewerbe über die Ehrenamtskarte informiert werden.
Marlies Sieburg: "Vergünstigungen sind in vielen Bereichen denkbar. Vom Fitnessstudio bis zum Kino, von Vergünstigungen im Einzelhandel bis hin zur Gastronomie. Alle, die ihre Angebote in der Liste der Vergünstigungen wieder finden wollen, können Kontakt mit dem Büro für bürgerschaftliches Engagement aufnehmen.“
Hier steht Hans Maus unter 02237/58242 oder hans.maus@stadt-kerpen.de für weitere Informationen zur Verfügung. Weitere Hinweise zur Ehrenamtskarte sind unter www.stadt-kerpen.de abrufbar.

